Niedrigwasser im Rhein: Kombiverkehr schafft kurzfristig zusätzliche Kapazitäten auf der Schiene
  • Bestehendes Zugangebot auf dem Korridor Rotterdam – Basel mit 46 Rundläufen pro Woche
  • Frequenzerhöhung auf der Verbindung Köln – Basel v.v. ab 7. September von drei auf fünf Rundläufe pro Woche

(Frankfurt am Main, 12. August 2026) Das anhaltende Niedrigwasser im Rhein stellt die Binnenschifffahrt vor große Herausforderungen. Für Spediteure und Reedereien, die ihre Transporte bislang über die Wasserstraße abwickeln, bietet die Kombiverkehr KG verfügbare Alternativen und Kapazitäten auf der Schiene. Dank des deutschlandweit größten kontinentalen Intermodal-Netzwerks können Transporte schnell und unkompliziert auf bestehende Schienenverbindungen verlagert werden.

Für Transporte, die bislang auf dem Rhein mit dem Binnenschiff durchgeführt wurden, hält das Frankfurter Unternehmen bereits heute verschiedene Zugverbindungen im Kombiverkehr-Netz mit insgesamt 46 wöchentlichen Rundläufen und innerdeutschen Weiterleitungen vor. Dazu gehören die Relationen Antwerpen – Duisburg, Antwerpen – Ludwigshafen, Duisburg – Ludwigshafen, Köln – Ludwigshafen, Köln – Basel, Rotterdam – Duisburg, Rotterdam – Köln, Rotterdam – Ludwigshafen und Rotterdam – Basel. Auf den genannten Verbindungen stehen dem Markt somit Gesamtkapazitäten von rund 2.000 TEU zur Verfügung, die kurzfristig für eine Verlagerung von der Wasserstraße auf die Schiene genutzt werden können. „Anfang September werden wir die Beförderungsmengen auf der Relation Köln – Basel v.v. um zwei Drittel des heutigen transportierbaren Volumens bzw. um weitere 400 TEU erhöhen. Bei Bedarf erhöhen wir Abfahrtsfrequenzen auf jeder der genannten Relationen. Damit reagieren wir auf die besondere Niedrigwassersituation auf dem Rhein und bieten wochentäglich verlässliche Alternativroutings mit schnellen Laufzeiten im Nachtsprung an,“ betont Geschäftsführer Dirk Steffes. 

Köln – Basel v.v.: Zwei zusätzliche Zugabfahrten pro Woche und Richtung ab September
Ab 7. September 2026 passt die Kombiverkehr KG die Transportkapazität auf der Verbindung Köln –Basel an. Die Zahl der Zugabfahrten wird von derzeit drei auf künftig fünf Abfahrten pro Woche und Richtung erhöht. Die Transitzeit beträgt in der Regel zwischen elf und dreizehn Stunden von Annahme der Ladeeinheit am Versandterminal bis zum Abholbeginn am Zielterminal. Der Transport von Gefahrgut ist möglich, ausgenommen sind lediglich Gefahrgüter der Klasse 7. Gateway-Verbindungen ab Köln sind ins komplette Kombiverkehr-Netz vorhanden. 

Die Kombiverkehr KG steht Spediteuren und Logistikunternehmen als neutraler Dienstleistungs-Partner zur Verfügung. Wenn für die Gesamtstrecke erforderlich, können notwendige Vor- und Nachläufe auf der Straße über unabhängige Truckinganbieter organisiert werden. Damit lässt sich eine durchgängige Transportkette realisieren, ohne dass Industrieunternehmen und Spediteure ihre bisherigen logistischen Abläufe grundlegend verändern müssen.

 Über die bestehenden Zugangebote auf dem Korridor Rotterdam – Basel samt Fahrplänen informiert die Kombiverkehr KG auf ihrer Webseite unter www.kombiverkehr.de.

Als wichtige Alternative in Zeiten von Niedrigwasser beziehungsweise als dauerhafte Ergänzung zur Binnenschifffahrt profitieren Logistikunternehmen von Deutschlands größtem Intermodal-Netzwerk der Kombiverkehr KG mit wochentäglichen Zugabfahrten.

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